Frelo erweitert 2026 sein Netz mit neuen Rädern und E-Bikes
Frelo erweitert 2026 sein Netz mit neuen Rädern und E-Bikes, Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Der Ausbau des Freiburger Fahrradleihsystems schreitet 2026 deutlich voran. Neue Technik, zusätzliche Stationen und erstmals elektrisch unterstützte Räder erweitern das Angebot erheblich. Der Regio-Verkehrsverbund bestätigt den vollständigen Austausch von rund 1.200 Rädern sowie die Einführung von 206 E-Bikes. Die Maßnahmen betreffen sowohl Freiburg als auch umliegende Gemeinden und stärken damit die regionale Mobilität.

Inhaltsverzeichnis:

Neue räder in Freiburg und Umgebung

Ab Januar 2026 ersetzt Frelo alle seit 2019 eingesetzten Fahrräder durch knapp 1.200 neue Modelle. Darunter befinden sich erstmals 206 E-Bikes. Der Regio-Verkehrsverbund nennt den Verschleiß als Hauptgrund für den Austausch der bisherigen Flotte. Die neuen Fahrräder sollen die Zuverlässigkeit steigern und den täglichen Einsatz erleichtern.

Das modernisierte Angebot ergänzt bestehende Mobilitätsentwicklungen in der Region. Hinweise zu Belastungen im Radverkehr finden sich in Berichten über überlastete Strecken wie hier. Die Kombination aus erneuerter Technik und regionalen Infrastrukturmaßnahmen soll den Alltag der Nutzerinnen und Nutzer vereinfachen.

Stationen in Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen

Bis März 2026 wächst das Stationsnetz auf 162 Standorte. Davon liegen 100 in Freiburg. 62 zusätzliche Stationen entstehen in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen. Damit wird das Angebot erstmals deutlich über die Stadtgrenzen hinaus erweitert.

Im Norden kommen Elzach, Sexau, Kenzingen, Vörstetten, Denzlingen, Reute und die Stadt Emmendingen hinzu. Im Süden schließen sich Bad Krozingen, Schallstadt, der Gewerbepark Breisgau, Ebringen, Staufen, Kirchzarten, Bötzingen, Gottenheim, Umkirch, Merzhausen und Gundelfingen an. Die regionale Verteilung erleichtert neue Pendelwege und soll die Radnutzung im Alltag steigern.

Stabil bleibende Preise trotz Investition

Für die kommenden fünf Jahre sind Investitionen von über drei Millionen Euro vorgesehen. Trotz dieser Summe bleiben die Preise für klassische Fahrräder stabil bei einem Euro pro 30 Minuten. Studierende sowie Besitzerinnen und Besitzer einer Regio-Karte oder des Deutschlandtickets nutzen die erste halbe Stunde weiterhin kostenlos.

Für die neuen E-Bikes gilt ein Tarif von zwei Euro pro halber Stunde. Lastenräder kosten zwei Euro fünfzig. Auch hier profitieren die genannten Nutzergruppen und sparen jeweils einen Euro in der ersten halben Stunde. Ergänzende Informationen zum Deutschlandticket finden sich mehr hier.

Wachstum über die Stadtgrenzen hinaus

Die Neuerungen verbinden Freiburg stärker mit den umliegenden Gemeinden. Die Kombination aus erweiterten Stationen, modernisierten Rädern und stabilen Preisen stärkt den regionalen Verkehr. Ein Blick auf regionale Angebote wie das Radparadies Freiburg zeigt, dass die Nachfrage nach verlässlicher Fahrradinfrastruktur weiter steigt.

Mit dem Ausbau erreicht Frelo im Jahr 2026 die größte Netzgröße seit seiner Einführung und bindet erstmals zwei Landkreise vollständig ein. Die Modernisierung legt damit den Grundstein für ein breiter nutzbares und zukunftsfähiges Mobilitätssystem.

Quelle: SWR, PATIZONET

FAQ

Wann werden die neuen Frelo Räder eingeführt?

Die neuen Modelle werden ab Januar 2026 in Betrieb genommen und ersetzen die bisherige Flotte vollständig.

Wie viele neue Räder erhält das Freiburger System?

Insgesamt werden rund 1.200 neue Räder eingeführt, darunter 206 E-Bikes.

Wie groß wird das Stationsnetz 2026 sein?

Bis März 2026 umfasst das Netz 162 Stationen, davon 100 in Freiburg und 62 in umliegenden Gemeinden.

Bleiben die Preise für klassische Fahrräder gleich?

Ja, eine halbe Stunde kostet weiterhin einen Euro. Die erste halbe Stunde bleibt für Studierende sowie Besitzerinnen und Besitzer einer Regio-Karte oder des Deutschlandtickets kostenfrei.

Wie teuer sind die neuen E-Bikes im Verleih?

Die Nutzung der E-Bikes kostet zwei Euro pro halber Stunde, während Lastenräder zwei Euro fünfzig kosten.