Innerhalb kurzer Zeit hat starker Regen in Südbaden zu überfluteten Kellern, gesperrten Straßen und Aquaplaning-Unfällen geführt. Besonders betroffen waren Freiburg, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Gemeinde Sexau im Landkreis Emmendingen.
Inhaltsverzeichnis:
- Feuerwehr im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
- Deutscher Wetterdienst meldet extreme Regenmengen
- Überflutete Dorfstraße in Sexau
- Wetterlage beruhigt sich
Feuerwehr im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Die Einsatzkräfte mussten nach eigenen Angaben rund 30 Mal ausrücken. Überflutete Keller und blockierte Straßen zählten zu den Hauptursachen. Die Polizei meldete, dass vor allem der Stadtkern von Freiburg betroffen war. Trotz vieler Notrufe blieb die Zahl der Einsätze überschaubar. Auf der Autobahn 5 kam es zu Aquaplaning-Unfällen.
- 30 Einsätze der Feuerwehr im Landkreis
- Schwerpunkt: Innenstadt von Freiburg
- Mehrere Aquaplaning-Unfälle auf der A5
Deutscher Wetterdienst meldet extreme Regenmengen
In Freiburg fielen laut Deutschem Wetterdienst 85 Liter Regen pro Quadratmeter – so viel wie sonst im gesamten August. Innerhalb von 24 Stunden wurden 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter erwartet. Stellenweise könnten sogar bis zu 100 Liter pro Quadratmeter erreicht werden.
Der DWD sprach von einem außergewöhnlichen Wetterereignis. Diese Werte liegen deutlich über den langjährigen Durchschnittswerten für die Region.
Überflutete Dorfstraße in Sexau
In Sexau im Landkreis Emmendingen gab es am Donnerstagmorgen ebenfalls starken Regen. Die Feuerwehr musste mehrere Keller auspumpen, während die Dorfstraße vollständig überflutet war. Kommandant Frank Birkhofer berichtete, dass Notrufe schneller eingingen, als sie abgearbeitet werden konnten.
Die Gemeinde teilte mit, dass 55 Liter Starkregen pro Quadratmeter gefallen sind. Das Wasser kam aus den Hängen ins Tal. Am Nachmittag war die Dorfstraße wieder befahrbar, doch drei Einsätze liefen weiterhin.
Wetterlage beruhigt sich
Die schwersten Unwetter traten bereits am Mittwochabend auf. Laut Deutschem Wetterdienst konnte es bis Donnerstagabend noch kräftig regnen. Danach sollte sich die Situation in Südbaden wieder entspannen.
Damit endete eine kurze, aber intensive Regenphase, die in mehreren Landkreisen Süddeutschlands deutliche Spuren hinterließ.
Quelle: SWR
