Viele Menschen beginnen den Tag mit Kaffee. Für viele bleibt es nicht bei einer Tasse. Ein zu hoher Konsum kann jedoch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Deshalb ist es wichtig, den eigenen Konsum im Blick zu behalten.
Inhaltsverzeichnis;
- Kaffee und schlafstörungen
- Frauen und unregelmäßiger zyklus
- Durchfall nach kaffeekonsum
- Zuckende augenlider
- Kaffeeentzug und folgen
Kaffee und schlafstörungen
Mindestens sechs Stunden vor dem Schlafengehen sollte die letzte Tasse getrunken sein. Andernfalls kann die Schlafqualität stark leiden. Wer ohnehin Schlafprobleme hat, verstärkt diese durch Koffein oft zusätzlich.
Auch bei Menschen mit Ängsten spielt Kaffee eine Rolle. Herzklopfen, Zittern oder Kopfschmerzen können sich durch zu viel Koffein verstärken. Deshalb raten Ärztinnen und Ärzte in solchen Fällen zur Reduzierung.
Frauen und unregelmäßiger zyklus
Kaffee kann eine Mahlzeit ersetzen, doch das bringt den Körper aus dem Gleichgewicht. Bei Frauen kann ein hoher Konsum den Cortisolspiegel anheben. Ein unregelmäßiger Zyklus oder plötzliche Gewichtszunahme sind mögliche Folgen.
Damit verbunden sind hormonelle Schwankungen. Diese wirken sich auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Frauen sollten daher den eigenen Konsum besonders beobachten.
Durchfall nach kaffeekonsum
Die im Kaffee enthaltene Säure regt den Darm an. Dadurch kommt es bei manchen Menschen zu Durchfall. Ein zu hoher Konsum steigert dieses Risiko deutlich.
Besonders empfindliche Personen reagieren schnell. Sie sollten die Anzahl der Tassen am Tag reduzieren.
Zuckende augenlider
Koffein beeinflusst die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin. Diese wirken auf Muskeln und Nerven. Zu viel Kaffee kann ein unkontrolliertes Zucken der Augenlider auslösen.
Das Symptom tritt oft bei regelmäßig hohem Konsum auf. Erst eine Reduzierung bringt Linderung.
Kaffeeentzug und folgen
Einige glauben, ohne Kaffee nicht leistungsfähig zu sein. Fehlt das Getränk, können Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder depressive Stimmungen auftreten. Diese Symptome deuten auf eine Abhängigkeit hin.
Typische Entzugserscheinungen sind:
- Kopfschmerzen
- Erschöpfung
- Gereiztheit
Wer darunter leidet, sollte den Konsum schrittweise senken. In schweren Fällen ist ärztliche Unterstützung sinnvoll.
Quelle: Focus
